Badezimmerfliesen – mehr als nur ein Hintergrund fürs morgendliche Zähneputzen

Ein Tipp für Anfänger: Fangt mit einer Duftkerze an, die neutral ist, wie weiße Blüten oder Moschus. Das passt zu fast jeder Einrichtung einer kleinen Wohnung. Stellt sie auf einen stabilen Untersetzer, damit keine Wachsflecken auf dem Möbel entstehen. Ich habe einen aus Keramik, den ich auf dem Couchtisch habe. Wenn ich viele Gäste erwarte, zünde ich die Kerze eine halbe Stunde vorher an. Der Duft hat dann Zeit, sich zu entfalten. Meine letzte Kerze war ein Geschenk von einer Kollegin, die wusste, dass ich gerne lese. Sie roch nach altem Papier und Leder. Ich brannte sie, während ich auf meiner Couch lag, die eine Couch mit Schlaffunktion ist. Der Duft passte perfekt zu dem Buch in meiner Hand.

Am Ende zählt vor allem das Gefühl, das man hat, wenn man morgens die Tür öffnet. Wenn die Fliesen warm unter den Füßen sind, das Licht sich schön bricht und alles sauber und aufgeräumt wirkt, dann hat man alles richtig gemacht. Die Wahl der Badezimmerfliesen ist kein Sprint, sondern ein Marathon aus Überlegungen, Mustern und manchmal auch Kompromissen. Aber genau diese Sorgfalt zahlt sich aus. Denn ein Bad, das mit Liebe zum Detail gefliest ist, wird jeden Morgen zu einem kleinen Ritual – einem Moment der Ruhe, bevor der Alltag einen wieder einholt. Und wenn dann noch der Stauraum für die Bettwäsche im Schlafzimmer perfekt gelöst ist und die kleine Couch mit Schlaffunktion abends zum Bett wird, dann hat man wirklich ein Zuhause geschaffen, das funktioniert. Die Fliesen sind nur ein Teil davon, aber sie sind der Teil, den man jeden Tag sieht und spürt.

In der Küche habe ich gelernt, dass weniger oft mehr ist. Statt einer riesigen Insel, die den Raum dominiert, habe ich mich für eine schmale Arbeitsplatte an der Wand entschieden. Darunter sind Schubladen mit Trennern für Töpfe, Pfannen und Gewürze. Das spart Platz und hält Ordnung. Beim Einfamilienhaus einrichten habe ich gemerkt, dass die Küche der Ort ist, an dem sich alle abends versammeln. Also habe ich eine kleine Sitzbank mit Polster integriert, unter der ich Kisten mit Vorräten verstauen kann. Die Kinder malen am Tisch, während ich koche. Und wenn Freunde kommen, wird die Bank kurzerhand zur zusätzlichen Sitzgelegenheit. Das Beste: Ich muss nicht jedes Mal in den Keller rennen, um extra Stühle Kaffeeecke zu Hause holen.

Meine Sammlung wächst langsam. Ich habe drei Duftkerzen in verschiedenen Größen und zwei Raumdüfte in Flaschen. Einen stelle ich ins Badezimmer, den anderen ins Schlafzimmer. Der Schlafzimmerduft ist beruhigend, mit Kamille und Sandelholz. Das Bett dort ist ein Bett mit Stauraum für Bettwäsche, und die Laken riechen jetzt immer leicht danach. Ich finde, das macht den Raum gemütlicher. Manchmal ich die Düfte saisonal: im Herbst mehr Kürbis und Nelke, im Sommer frische Zitrone und Minze. Das bringt Abwechslung und passt zur Stimmung draußen. Meine Gäste bemerken den Unterschied sofort.

Doch nicht nur die Optik zählt, auch die praktische Seite darf nicht unterschätzt werden. Gerade in Haushalten mit Kindern oder Haustieren sind matte Fliesen oft die bessere Wahl als hochglänzende. Sie zeigen weniger Fingerabdrücke und Wasserflecken, und man rutscht nicht so leicht aus, wenn mal etwas auf dem Boden landet. Allerdings sind sie etwas schwerer zu reinigen, weil Kalk und Seifenreste sich in der rauen Oberfläche festsetzen können. Ein echter Gamechanger war für mich der Umstieg auf Feinsteinzeug mit einer Rutschhemmung der Klasse R10. Das fühlt sich nicht wie Stein an, sondern eher wie eine moderne, griffige Oberfläche, die man barfuß betreten kann, ohne Angst zu haben. Und wenn man dann noch eine Fußbodenheizung darunter verlegt, wird das Bad zum Wohlfühlort – selbst an kalten Wintermorgen, wenn die Außentemperatur unter null fällt.

In kleinen Räumen ist die Farbauswahl ein echter Gamechanger. Ich strich die Wände in einem warmen Cremeton, der das Licht reflektiert und den Raum größer wirken lässt. Helle Vorhänge aus Leinen lassen viel Tageslicht herein, was besonders in Wohnungen im Erdgeschoss wichtig ist. Ein großer Spiegel an der Wand gegenüber dem Fenster verdoppelt optisch die Raumtiefe. Ich stellte fest, dass dunkle Möbel den Raum erdrücken können, also wählte ich einen hellen Esstisch aus Eichenholz mit schlanken Beinen. Die Stühle sind aus transparentem Kunststoff, sodass sie kaum auffallen. So bleibt der Fokus auf dem Wesentlichen, und die Wohnung günstig einrichten wirkt luftig und einladend.

Ein Problem war der Geruch, der in den Polstern hängen blieb. Meine Couch aus Veloursstoff roch manchmal nach dem Abendessen. Ich lernte, Duftkerzen strategisch zu platzieren: eine auf dem Couchtisch, eine auf der Fensterbank. Der Duft verteilte sich gleichmäßiger. Einmal brannte ich eine Kerze mit Zimt und Orange, als meine Schwester zu Besuch kam. Sie schlief auf meiner Schlafcouch, die eine Kanapee mit Schlaffunktion war. Der Duft war so angenehm, dass sie am nächsten Morgen fragte, ob sie die Kerze mitnehmen dürfe. Ich schenkte ihr eine ähnliche, und seitdem tauschen wir Tipps aus. Raumdüfte sind zu unserem kleinen Ritual geworden.